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Verfahren
Grundsätzlich
kommen bei der Wertermittlung von Grundstücken
folgende durch Zwischenbeziehungen und Überschneidungen
geprägte Verfahren zum Einsatz:
- Das
Vergleichswertverfahren:
Vergleichbare
Wertermittlungsobjekte, deren Kaufpreis aus dem stattgefundenen
Grundstücksmarkt bekannt sind, werden mittels
Bewertung der Abweichungen an das zu bewertende Objekt
angepaßt. Dieses Abwägen der Unterschiede
ist subjektiv und das Ergebnis bleibt eine persönliche
Interpretation des Sachverständigen.
- Das
Sachwertverfahren:
Mittels
dieses Verfahrens werden die Entstehungskosten eines
Wertermittlungsobjektes unter Einbeziehung wesentlicher
Faktoren, wie Baualter, Ausstattung, Konstruktionsart,
Bauzustand und Aufwendungen für die Herstellung
nutzungsfähiger Bauwerke u.a. ermittelt. Die
Ergebnisse dieses Verfahrens sind je nach Objekt mehr
oder weniger weit entfernt von den am Markt erzielten
Kaufpreisen und bedürfen der Anpassung.
- Das
Ertragswertverfahren:
Dieses
Verfahren beruht auf der Kapitalisierung der aus einem
Grundstück erzielbaren Erträge (Mieten/Pachten
abzüglich der zum Erhalt dieser Erträge
aufzuwendenden Kosten) für eine vom Sachverständigen
zu ermittelnde Laufzeit.
Neben
diesen Verfahren kommen Verfahrensvarianten und zunehmend
(mit Blick auf Europa) neuere Wertermittlungsverfahren
(insbes. aus dem angelsächsischen Raum) zur Anwendung.
Insgesamt ist dazu festzustellen, daß es sich
bei allen diesen Verfahren um mathematische Modelle
handelt, deren Ergebnisse zwingend am jeweiligen Grundstücksmarkt
zu messen sind. Insbesondere dazu bedarf es der Erfahrung
und Kompetenz des Bewertungssachverständigen.
Diese Kompetenz ist im Sachverständigenbüro
Haas durch permanente Weiterbildung gesichert.
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